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Tag 22: Das hreflang-Attribut

Der Umgang mit mehrsprachigen Webseiten

Sie haben eine Webseite oder einen Online-Shop in mehreren Sprachversionen? Dann lassen Sie sich den Traffic nicht entgehen!
Wer seine Webpräsenz in mehreren Sprachen anbietet, sollte die verschiedenen Länder- und Sprachversionen mit dem von Google empfohlenen „hreflang“-Attribut auszeichnen. Anhand dieser Auszeichnung erkennt die Suchmaschine die Ausrichtung der Seite (Sprache und Region) und kann die korrekte URL in den Suchergebnissen ausliefern. Somit können Webseitenbetreiber sicherstellen, dass den Suchenden die passende Sprach- und Länderversion ausgeliefert wird.


Beispiel für eine englische Webseite, die auf Großbritannien ausgerichtet ist:

<link rel=“alternate“ hreflang=“en-gb“ href=http://www.example.com>


Das hreflang-Attribut kann entweder im HTTP-Header oder in der XML-Sitemap stehen und gilt pro Seite. Auch die Vernetzung mehrerer Domains ist mit Hilfe dieses Attributs möglich (sinnvoll, wenn man z.B. den gleichen Inhalt auf mehreren Domains zur Verfügung stellt).

 

x-default

Seit Anfang diesen Jahres hat Google den Wert „x-default“, der z.B. für Übersichtsseiten eingesetzt werden kann, bei dem ein Land ausgewählt werden kann. Somit wird sichergestellt, dass die Regionen, denen keine Version zugeordnet ist, die Übersichtsseite angezeigt bekommen. Leitet man seine Nutzer mit Hilfe von Standortdaten auf die passende Sprachversion weiter, sollte man darauf achten, dass man hier nur eine temporäre 302-Weiterleitung einsetzt, da sonst die Hauptseite nicht erfasst wird.


Beispiel für eine „x-default“-Auszeichnung:

<link rel=“alternate“ hreflang=“x-default“ href=http://www.example.com>



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